Holzschutz – Lasur oder -Gel?

So findest Du den passenden Schutz für das Holz in Deinem Garten!

Die Natürlichkeit von Holz ist gleichzeitig der Nachteil – Holz reagiert auf äußere Einflüsse wie Wind, Regen und Schnee im Lauf der Zeit sehr empfindlich. Wenn Holz nicht ausreichend geschützt wird, nimmt es zwangsläufig Schaden und verwittert. Hier findest Du ein paar Hinweise zum richtigen Holzschutz…

 

Holzschutz-Lasur oder -Gel?

Holz ist für jeden Garten und Balkon nach wie vor der Baustoff, mit dem man seine eigenen Garten- und Balkonträume verwirklichen kann. Es ist leicht zu verarbeiten, sieht toll aus und es ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff – also auch noch ein Plus für die Umwelt.

Die Natürlichkeit von Holz ist aber auch gleichzeitig der Nachteil – Holz reagiert auf äußere Einflüsse wie Wind, Regen und Schnee im Lauf der Zeit sehr empfindlich – oft auch sehr schnell. Wenn Holz nicht ausreichend geschützt wird, nimmt es zwangsläufig Schaden und verwittert.

Holz lässt sich natürlich durch z.B. Holzfarbe oder Holzlack schützen, wodurch dann aber in der Regel die natürliche Maserung des Materials nicht mehr sichtbar ist. Wenn Sie sich Ihre Pergola also z.B. in Ihrer Lieblingsfarbe vorstellen, sollten Sie in jedem Fall darauf zurückgreifen. Holzfarben und -lacke können auch zu Ihrem Lieblingsfarbton gemischt werden.

Holzschutz-Mittel, die die natürliche Maserung erhalten kann man grob in zwei Arten unterteilen – in dickschichtige und dünnschichtige (auch offenporige) Schutzmittel. 


Dickschichtige Holzschutzmittel…

Die dickschichtigen Holzschutzmittel (Dickschichtlasuren) dringen nicht in das Holz ein, sondern bilden auf der Oberfläche einen Schutzfilm, der das Eindringen von Feuchtigkeit – aber auch das „Atmen“ des Holzes verhindert. Dickschichtlasuren werden in erster Linie für Bauteile verwendet, die sich nach der Verarbeitung nicht verziehen dürfen – wie z.B. Fenster und Türen (auch im Innenbereich).


Dünnschichtige Holzschutzmittel…

Dünnschichtige, offenporige Holzschutzmittel auf Wasserbasis dringen dagegen in das Holz ein und bilden keine Schicht an der Oberfläche, wodurch das Material auch nach dem Anstrich atmen und arbeiten kann. Trotzdem kann natürlich keine Feuchtigkeit in das Holz eindringen.

Holzschutz-Gel gehört zu den dünnschichtigen Holzschutzmittel und unterscheidet sich von den flüssigen Mitteln nur durch die Konsistenz, was die Verarbeitung ein bisschen vereinfacht – gerade an schwer zugänglichen Stellen oder über Kopf. Das Gel verflüssigt sich mit dem Streichen und dringt dann in das Holz ein.


Tipp:

Egal, ob Du Dich für dickschichtiges oder dünnschichtiges Holzschutzmittel entscheidest, solltest Du das Material vor dem eigentlichen Anstrich mit einer geeigneten Grundierung behandeln.

Wir beraten Dich natürlich gern zu Deinem Vorhaben und zum passenden Holzschutz genau auf Deine Vorstellungen abgestimmt. Bitte frag´einfach bei uns nach.

Selbstverständlich bekommst Du bei uns auch die richtigen Pinsel und Roller, etc.